Uganda – Eine Reise in’s grüne Herz Afrikas

Uganda – Eine Reise in’s grüne Herz Afrikas

Ein Land der krassesten Gegensätze die wir auf Reisen je wahr genommen haben. Ein Land dass einen schaudern lässt beim Anblick von so viel Armut und im nächsten Moment erzittern ob der Schönheit der Natur. Ein Land, das so viel geben kann und dem so viel genommen wurde. Ein Land inmitten der Querelen und kaum mehr überblickbaren Konflikte des afrikanischen Kontinents. Ein Land auf der Suche nach Identität, Fortschritt und Frieden. Eine Reise in’s grüne Herz Afrikas, eine Reise nach Uganda.

Wie für die meisten anderen war Uganda uns vor unserer Reise dorthin allenfalls ein Begriff durch diverse negative Schlagzeilen über Krieg, Hunger und Aids. Als wir uns jedoch näher mit der Idee auseinandersetzten Uganda zu bereisen, tat sich immer mehr auf, was dieses Land alles zu bieten hat. Weit entfernt von großen Touristenströmen der Nachbarländer Kenia und Tansania fristet Uganda noch ein recht bescheidenes Dasein als Reiseland. Wie wir auf unserer Reise feststellen sollten jedoch absolut zu unrecht. Doch beginnen wir im Anfang.

Uganda war bis 1962 englische Kolonie. Von 1966 bis 1986 wurde Uganda durch die Präsidenten Obote und Idi Amin in den wirtschaftlichen Ruin getrieben, die Bevölkerung ausgebeutet und Kriege mit den Nachbarstaaten begonnen bzw. unterstützt. Vor allem die Schreckensherrschaft Idi Amin’s, auch genannt “der Schlächter von Kampala”, brachte das Land international immer wieder in die Schlagzeilen. 1986 wurde Idi Amin gestürzt. Seither und bis heute wird das Land durch Museveni regiert der die Wirtschaft und die Entwicklung zwar wieder auf Kurs, sich aber ebenfalls diverser Menschenrechtsverletzungen schuldig machte und das Land in Konflikte mit der demokratischen Republik Kongo, Ruanda und dem Sudan verwickelte. Wie bei vielen afrikanischen Ländern ist die politische Geschichte geprägt durch die Kolonialzeit und die zu dieser Zeit begangenen Fehler, die nach wie vor das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien prägen.

Wir organisierten zusammen mit einem Spezialreiseveranstalter für Individual- und Abenteuerreisen unsere Tour ganz individuell nach unseren Bedürfnissen bereits von Deutschland aus und mussten hier leider eine ganze Stange Geld für hinlegen. Da Uganda touristisch noch kaum erschlossen ist, hält sich auch die Anzahl der Unterkünfte stark in Grenzen und man hat oft nur die Wahl zwischen völlig überteuerten Lodges und einfachen Zeltplätzen mitten im Nirgendwo. Da dies unserer erste richtige Afrika-Reise war waren uns die Zeltplätze dann doch etwas zu unsicher und wir entschieden uns für die Lodges. Eine weitere Überlegung war Fahrer/Guide oder selbst fahren? Nach einiger Recherche mussten wir feststellen, dass es für Afrika-Neulinge wohl nicht gerade ratsam wäre gerade in Uganda selbst zu fahren und so buchten wir einen Guide, der uns auf der zweiwöchigen Reise begleiten und durch’s Land schippern sollte. Wie sich herausstellte absolut die richtige Entscheidung. Die Straßenverhältnisse in Uganda sind größtenteils katastrophal.

Über Addis Abeba in Äthiopien erreichten wir den Flughafen Entebbe und wurden dort von unserem Guide in Empfang genommen. Sehr gespannt waren wir auf das Auto und wir sollten nicht enttäuscht werden. Ein Toyota Landcruiser, sicher etwas in die Jahre gekommen (was uns noch einige Male zum Verhängnis werden sollte) aber doch ein “richtiges” Safari-Auto. Unsere erste Übernachtung fand direkt in Entebbe statt und wir wunderten uns bei der Einfahrt in das Hotel über die hohen Zäune mit Stacheldraht und die mit Kalaschnikows davor stehenden Wachposten. Wie werden dann wohl Regierungsgebäude bewacht, wenn bereits ein Hotel derart viel Schußkraft auffährt?

“Unser” Auto

Am Folgetag quälten wir uns durch die chaotischen Verkehrsverhältnisse der Hauptstadt Kampala und machten uns auf den Weg nach Norden. Wir hatten ja davon gelesen, dass viele der in Uganda gefahrenen Fahrzeuge nicht allzu zuverlässig sind. Doch dass unser Auto bereits am ersten Tag zum ersten Mal stehen blieb überraschte uns dann doch ein wenig. Wir nahmen’s mit Humor, da es an einer Baustellenampel war und hier jede Menge Straßenverkäufer ihre frittierten Heuschrecken an den Mann brachten, war uns schnell geholfen und es konnte weiter gehen. Nach einem Besuch im Ziwa Rhino Sanctuary und einer Nacht im Budongo Forest erreichten wir am nächsten Tag den Murchison Falls Nationalpark. Was wir in den jeweiligen Nationalparks von Uganda erlebten und sehen konnten, darüber wird im nächsten Post zu lesen sein. Nur so viel, es war der Hammer.

Morgenstimmung am Nil

Vielmehr beängstigend als beeindruckend war allerdings, dass unser Auto bei einem kurzen Stopp an den Murchison Wasserfällen wieder mal nicht ansprang. Es war drückend heiß, wir hatten so gut wie kein Wasser mehr und es war kein Mensch weit und breit. Super Situation. In weiser Voraussicht hatte unser Guide an einem Hang geparkt und versuchte die Kiste im Rollen zu starten, was auf den letzten paar Metern tatsächlich funktionierte und so konnte es weiter gehen. Jedoch nur für kurze Zeit, dann blieben wir wieder stehen. Irgendwann am Nachmittag erreichten wir dann tatsächlich die Nile Safari Lodge, wo wir drei Nächte verbrachten. Von hier aus unternahmen wir Pirschfahrten im Nationalpark, teilweise auch in Begleitung eines lokalen Guides. Und was uns immer wieder verwunderte, war die Große Anzahl an Schusswaffen. Dass die Guides in den Parks welche tragen, klar, aber uns kam es vor, als wäre die Kalaschnikow DAS Accessoire für den modernen ugandischen Mann der was auf sich hält. Gerade in der Nähe der Parks trug nahezu jeder eine.

Es ist schwierig, die Annehmlichkeiten der Lodges in Uganda zu genießen, ohne das Drumherum auszublenden. Wir kamen uns vor wie in die Kolonialzeit zurückversetzt. Sonst gewohnt unser Gepäck selbst zu schleppen, durfte man hier nicht mal seine Cola von A nach B tragen. Für alles gab es Bedienstete. Wie in den meisten Lodges auf unserer Reise, waren wir hier zeitweise die einzigen Gäste und es gab alles im Überfluss, angefangen vom Frühstücksbuffet, 3-Gänge Menü zum Mittag- und auch zum Abendessen, vom Wein aus Südafrika bis zu Jack Daniels eine bestens bestückte Bar. Alles wurde herangeschafft und das auf einer Buckelpiste, die nur mit Allradfahrzeugen im Schritttempo befahren werden konnte. Das alles wäre auch nicht weiter verwunderlich, schließlich zahlten wir eine Menge Geld für die Lodges. Allerdings leben die meisten Menschen hier unter ärmlichsten Umständen, fernab jeglichen Komforts in einfachen Lehmhütten. Sie müssen teilweise mehrere Kilometer täglich zurücklegen, um mit den in Uganda allgegenwärtigen gelben Kanistern auf dem Kopf, zur nächsten Wasserstelle zu kommen. Während wir vom Pool aus die Elefanten im Nil beobachten können, eine gekühlte Coke in der Hand. Es fällt uns schwer damit klar zu kommen.

Zurück vom Wasser holen

Nach unserer Zeit im Murchison Falls Nationalpark geht es einmal quer durchs Land nach Westen. 350 Kilometer, 11 Stunden Puckelpiste. Vielleicht 50 km der Strecke sind geteert, der Rest besteht aus Feldwegen und Gravel Roads. Obwohl unser Radio defekt und unser Guide nicht der gesprächigste war, langweilten wir uns nicht auf den langen Fahrtagen durch das Land. Zu fasziniert sind wir von der Landschaft und den Menschen. Es gibt immer etwas zu sehen und nicht nur Schönes. Wir sind völlig geplättet von den vielen Eindrücken. Die ersten Stunden vergingen wie im Flug, dann fing es an stark zu regnen und damit begann die Misere. Zum einen wurde die Straße zu einer einzigen Schlammpiste, zum anderen vielen nach kurzer Zeit unsere Scheibenwischer aus. Egal, unser Guide fuhr tapfer weiter. Als wir an einen im Schlamm festgefahrenen Lkw kamen versuchte unser Guide, halb im Graben, vorbeizumanövrieren. Und es kam wie es kommen musste, wir fuhren uns auch fest. Naja, Aussteigen, Allrad-Antrieb an und dann: Nichts! Obwohl erst vor zwei Tagen repariert, sprang die Karre wieder nicht an. Und das in denkbar ungünstigster Situation. Wir waren mitten im ugandischen Niemandsland. Dennoch konnte unser Guide nach kurzer Zeit ein paar Männer aus umliegenden Dörfern zusammentrommeln, die unser Auto aus dem Schlamm schoben und zogen. Und irgendwann sprang es tatsächlich auch wieder an. Wir atmeten auf, hier hätten wir nicht die Nacht verbringen wollen! Doch so einfach ließ man uns nicht weiter fahren. Die Männer wollten viel mehr Geld für die Hilfe als unser Guide bereit war zu bezahlen und so wurde wild gestikuliert und geschrien, ein paar kletterten auf das Auto und wollten uns nicht weiterfahren lassen. Wir fühlten uns verdammt unwohl. Vor solchen Situationen sind wir immer gewarnt worden. Unser Guide gab eiskalt Gas und fuhr los, so dass die Belagerer irgendwann abspringen mussten. Gerettet. Für heute zumindest! Angekommen an unserer Zwischenübernachtung in der Nähe von Fort Portal wurde dann wieder mal das Auto repariert.

Queen Elizabeth National Park

Durch die Stadt Kasese bis in den Queen Elizabeth Nationalpark führt eine astreine frisch geteerte Straße. Welch Annehmlichkeit! Und schon direkt neben dieser viel befahrenen Straße konnten wir eine kleine Herde Elefanten beobachten. Ein gutes Beispiel, wie nah hier Mensch und Tier zusammenleben. Im Nord- und Südteil des Parks verbrachten wir drei Nächte und besuchten auch ein kleines Fischerdorf. Wie in den meisten Dörfern kamen die Kinder auf uns zugerannt, teilweise ängstlich, teilweise fordernd. Ein Satz den fast alle können: “Give me Dollar!” Dollars verteilten wir nicht, hatten aber extra einige kleine Spielsachen mitgebracht, die wir an die Kinder verteilten. Unser Guide erzählte uns hier und auch an den Abenden am Lagerfeuer einiges über das Land und seine Bevölkerung. Noch immer ist die Aidsrate sehr hoch und beträgt in manchen Gegenden bis zu 20%. Die Krankheit ist allgegenwärtig und es gibt fast niemanden, der nicht einen oder mehrere Familienangehörige an die Seuche verloren hat. Was uns in diesem Zusammenhang auffällt: Obwohl die Städte ähnlich wie in Asien mit Werbung zugepflastert sind, gibt es keine Werbekampagnen für Verhütung oder andere Versuche die Bevölkerung aufzuklären wie das bei uns der Fall ist. So verwundert es auch nicht, dass es nach wie vor üblich ist eine Vielzahl an Kinder in die Welt zu setzen, was die Bevölkerung Ugandas aktuell rapide Anwachsen lässt und die Probleme eher größer als kleiner macht. Obwohl größtenteils christlich ist Hexerei und Schamanentum immer noch verbreitet und unser Guide erzählte uns von rituellen (Menschen-)Opferungen und Zeremonien, die gerade erst zur Verurteilung eines ugandischen Promis führten. Die medizinische Versorgung ist in den meisten Gegenden immer noch mehr als dürftig und so bleibt den meisten Menschen nach wie vor nichts anderes übrig als mit ihren Problemen zum Schamanen zu gehen.

Der fruchtbare Süden

Auf dem Weg von Ishasha (südlicher Queen Elizabeth Nationalpark) zum Bwindi National Park ändert sich die Landschaft sehr stark. Während der flache nördliche Teil Ugandas eher durch Savanne und hohe Temperaturen geprägt ist, ist das etwas höher gelegenen bergige Land im Süden fruchtbar und erstrahlt in saftigen Grüntönen. So verwundert es auch nicht, dass die Siedlungsdichte hier weit größer ist als im Norden und jeder noch so steile Berghang genutzt wird um der fruchtbaren Erde reiche Ernteerträge abzuringen. Die Straße verlangte uns nochmals alles ab, es geht auf schmalen, sich um die Berge schlängelnden Straßen hoch und runter. Teilweise bestehen die Straßen nur aus dem blanken unbearbeiteten Felsen, zu schmal für zwei Fahrzeuge, an Abgründen entlang, bei denen wir besser die Augen schlossen. Wir kamen nur im Schrittempo voran und brauchten für die 150 km lange Strecke satte neun (!) Stunden. Unser langsames Tempo nutzten einige Kinder aus einem der vielen Dörfer, postierten sich am Straßenrand und sangen für uns. Als wir Sie mit einigen kleinen Spielsachen belohnen wollten, tauchten auf einmal so viele auf, bedrängten uns und hinderten uns am weiterfahren, dass unser Guide wieder eingreifen musste um die Kleinen zu verscheuchen. Wer mag es ihnen verdenken, so oft wird es nicht die Gelegenheit geben etwas von Touris abzugreifen. Am Abend erreichten wir kaputt aber glücklich unsere Lodge am Südteil des Bwindi National Parks, von wo aus am nächsten Tag unser Gorilla Tracking starten sollte. Darüber könnt ihr unter “Die Berggorillas von Uganda – Ein Besuch bei den letzten ihrer Art” lesen.

Blick auf den Bwindi Impenetrable Nationalpark

Nach dem zutiefst beeindruckenden Besuch bei den Gorillas hatten wir das erste mal auf dieser Reise wirklich Gelegenheit etwas zu entspannen und verbrachten zwei Tage am wunderschönen Bergsee Bunyonyi. Wer die Savannen im Norden und den Dschungel im Süden sieht, würde nicht glauben das eine Seenlandschaft wie diese ebenfalls in Uganda zu finden ist. Wir paddelten in einem Einbaum über den verwinkelten See unter den wunderlichen Blicken der Einheimischen, die es sicher nicht gewohnt sind einen Mzungu (so werden wir Weißen in Uganda genannt) selbst paddeln zu sehen. Generell hatten wir gedacht, dass die Einheimischen uns offener gegenüberstehen. Klar, die Kinder freuten sich uns zu sehen und wir waren oft den ganzen Tag am Winken, aber von den Erwachsenen wurden wir meist mit Argwohn betrachtet. Klar, in den Lodges waren alle freundlich und auch als wir allein zu Fuß unterwegs in einem Dorf waren, waren die Leute nett. Aber mit Guide und vor allem mit Auto schlugen uns meistens eher feindselige Blicke entgegen. Wir nahmen nicht an, dass die Feindseligkeit gegenüber den Europäern nach wie vor so groß ist und waren abermals froh nicht alleine unterwegs zu sein.

Reiche Ernte im Süden

Nach einem kurzen Abstecher im Lake Mburo National Park endete unsere Reise am selben Ort wie sie begonnen hatte, jedoch mit einem gänzlich anderen Bild im Kopf von diesem Land wie zu Beginn. Es ist schwierig die richtigen Worte zu finden um dieses Land, diese Region zu beschreiben. Man kann nicht über Afrika reden ohne zu erwähnen mit welchen ungeheuren Problemen dieser Kontinent in den meisten Ländern immer noch zu kämpfen hat. Viele dieser Probleme beruhen nach wie vor auf dem kolonialen Erbe, welches die Länder und verschiedenen Volksstämme immer noch zu ordnen suchen. Und man kann nicht über Uganda schreiben ohne wenigstens auch die Nachbarn Ruanda und DR Kongo zu erwähnen. Der Konflikt zwischen Tutsi und Hutu der in Ruanda Mitte der 90er Jahre zum Genozid führte wirft bis heute seine Schatten. Momentan zwar friedlich schwelt hier nach wie vor viel Hass im Untergrund und es gibt verschiedene Rebellengruppierungen die sich in der DR Kongo darauf vorbereiten erneut die Macht an sich zu reißen. In Uganda gibt es, vor allem im Norden, Auffanglager für Flüchtlinge aus den beiden Ländern aber auch aus dem Südsudan, wo abermals Bürgerkrieg herrscht. Aber nicht nur humanitäre Hilfe wird durch Uganda geleistet, genau wie die ruandischen Nachbarn profitiert das Land von den Bodenschätzen in der DR Kongo und unterstützt diverse Rebellengruppen um möglichst viel von dem Kuchen abzubekommen. Die Politik und Geschichte die hinter all dem steckt ist genauso kompliziert wie interessant und es ist wirklich Schade, dass wir in Europa von diesen unzähligen Konflikten oft nur am Rande mitbekommen und hier viel zu wenig intervenieren um die Zivilbevölkerung zu unterstützen und die Natur zu erhalten.

Gerade zur Weihnachtszeit zückt der ein oder andere seinen Geldbeutel um für die “armen Kinder in Afrika” zu spenden. Doch beruhigt man damit doch eigentlich nur das eigene Gewissen. Das wenigste von diesem Geld kommt tatsächlich da an wo es hin soll und das konnten wir mit eigenen Augen sehen. Die Probleme in Afrika sitzen viel tiefer. Korruption, Krieg, Kolonialisierung, Überbevölkerung, Hunger, die Liste ließe sich problemlos fortsetzen. Wer hier helfen möchte, der muss verstehen wieso es viele Länder in diesem Kontinent nicht schaffen ihren Lebensstandard zu heben. Doch das ist nicht einfach. Afrika muss seinen eigenen Weg finden und der kann nicht sein auf alle Zeit abhängig von europäischen oder aktuell chinesischen Investoren zu sein, die die Länder nur weiter ausbeuten und hinterher einen Bruchteil dessen als Spende in die Taschen der Regierungschefs zurückfließen lassen. Ich denke am besten kann man die Menschen und auch die Nationalparks von Uganda unterstützen, indem man hinfährt, sein Geld dort ausgibt, Arbeitsplätze schafft und den Menschen zeigt, dass sie an der Erhaltung der Natur mehr verdienen können, wie an deren Zerstörung.

Farewell Uganda

Wer interessiert ist etwas tiefer einzusteigen in die Geschichte und Struktur Zentralafrikas (und uns nebenbei durch einen Einkauf bei Amazon etwas unterstützen möchte 😉 ), dem kann ich folgende Filme bzw. Bücher wärmstens an’s Herz legen:

 

  • Hotel Ruanda In Ruanda öffnet 1994 während des Bürgerkriegs ein Hotelmanager trotz der Gefahr für sich und seine Familie das Haus für Hunderte von Tutsi-Flüchtlingen, die vor dem Massaker fliehen, das die Hutus in den Straßen Kigalis anrichten.

 

  • Blood River: A Journey to Africa’s Broken Heart Tim Butcher, Kriegsberichterstatter und Afrikakorrespondent, reist auf den Spuren der Entdecker des 19. Jahrhunderts entlang Afrikas mächtigstem Strom. Allen Warnungen zum Trotz durchmisst er allein den Kongo, getrieben von dem Wunsch, sich ein eigenes Bild von einem Land zu machen, das in Krieg und Chaos versinkt.

 

  • Kongo: Eine Geschichte Fesselnd und atemberaubend erzählt David van Reybrouck die Geschichte Kongos, wie wir sie noch nie gelesen haben. Der Autor, der den Bogen von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart spannt, berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben – im Mittelpunkt stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale der sogenannten einfachen Bevölkerung.

 

 

Reisezeitraum: Dezember 2013

Schreibe einen Kommentar

Folge Live Wild auf Facebookschliessen
oeffnen